Wohnhaus im Sauerland

Das Bergische Haus am Rande des Sauerlands hat Fachwerkwände aus dunklem Holz und weiß gestrichenem Lehm, es ist häufig verschiefert, es steht auf einem Bruchsteinsockel, über eine kleine Eingangstreppe gelangt man hinein. Sattel- oder Krüppelwalmdach beschützen die Bewohner, weiße Fenster und weiße Fensterleibungen, eine grüne Haustür und grüne Fensterläden gestalten die Außenwände.

Die Bauherrschaft wünschte sich ein Haus im Bauhausstil mit „form follows function“, mit Kanten und Ecken, kubisch ausgebildeten Vor- und Rücksprüngen, mit weißen Wänden außen und innen, mit Flachdach und bloß keine weißen Fenster, erst recht keine grüne Haustür, keine grünen Fensterläden und keinen historisierenden Schnickschnack.

Der Bebauungsplan sieht vor: Oberflächenbeschaffenheit und Farbtöne der Außenwände, hell oder Schiefer, ein wenig Holz in schwarz, dunkelbraun oder grün, oder ein bisschen Kupfer oder Zink, die Dachform und -Neigungswinkel, wie die Farbe der Dachflächen – dunkelbraun, dunkelgrau, schwarz – möglichst kein Glas, die Dachaufbauten und Dacheinschnitte mit Definition von deren Längen, die Firstrichtung, die Gebäudehöhe ...

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